
Einfach und rechtssicher zum hydraulischen Abgleich: Adaptives Verfahren mit smarten Thermostaten
Der hydraulische Abgleich ist seit einigen Jahren verpflichtende Voraussetzung, um bestimmte staatliche Fördermittel aus der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beantragen zu können, etwa für eine Heizungsoptimierung beim BAFA oder einen Heizungstausch bei der KfW. Ohne den dokumentierten Abgleich ist keine Auszahlung möglich.
Außerdem ist der hydraulische Abgleich bei neu installierten Heizungsanlagen gesetzlich verpflichtend (derzeit Gebäudeenergiegesetz GEG §60c, Stand Februar 2026).
Für bestehende Anlagen sieht das Gesetz im derzeitigen Wortlaut, je nach Alter der Anlage, eine Prüfpflicht vor. Ist das der Fall, gibt es zwei Möglichkeiten:
Die Anlage wird zunächst geprüft und anschließend, falls der Prüfbericht das empfiehlt, hydraulisch abgeglichen.
Oder der hydraulische Abgleich wird direkt durchgeführt. Dabei werden die erforderlichen Prüfpunkte gleich mit erledigt, z.B. die Einstellungen an der Regelungstechnik, der Pumpenleistung oder der Heizkurve.
Beide Wege führen zur Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen (GEG §60 b). Wichtig ist, dass die Maßnahme korrekt umgesetzt und dokumentiert wird.
Welches Verfahren ist erlaubt?
Ein gesetzeskonformer hydraulischer Abgleich muss nach dem sogenannten Verfahren B erfolgen. Alternativ können auch gleichwertige Verfahren genutzt werden, wenn diese durch eine unabhängige Prüfstelle zertifiziert sind. Voraussetzung dafür ist, dass sie die gleichen Effizienz- und Qualitätskriterien erfüllen. Dazu gehören beispielsweise, die raumweise Heizlastberechnung, die Optimierung der Wärmeverteilung innerhalb des Systems und die sorgfältige Dokumentation aller Einstell- und Regelgrößen.
Der hydraulische Abgleich mit den smarten Thermostaten von KALO erfüllt all diese Anforderungen, ist TÜV-zertifiziert und BAFA-anerkannt.

Mehr Effizienz, weniger Aufwand – besonders für Hausverwaltungen
Ein adaptiver hydraulischer Abgleich mit smarten Thermostaten bietet in mehrerlei Hinsicht große Vorteile für Mehrparteienhäuser:
Mit den smarten Thermostaten von KALO erfolgt der hydraulische Abgleich laufend automatisch und basiert auf dem tatsächlichen Wärmebedarf jedes einzelnen Raumes. Die retrofit-fähigen Geräte werden unkompliziert und ohne Eingriffe in die Heizungsanlage installiert. Einmal eingebaut, erfassen die im Verbund arbeitenden smarten Thermostate gebäudeweit kontinuierlich die Temperaturverläufe in allen Räumen, passen ihre Ventilöffnungen dynamisch an und steuern die jeweils optimalen Heizwassermengen automatisch. Auf Basis dieser gebäudeweiten Datengrundlage regelt das Gesamtsystem adaptiv die maximale Ventilöffnung, sodass die verfügbare Wärme gleichmäßig verteilt wird und alle Räume bedarfsgerecht versorgt sind. Dadurch kann das System auch auf Veränderungen am Gebäude oder an der Heizanlage reagieren und sicherstellen, dass das Heizsystem jederzeit effizient und optimal arbeitet.
Im Vergleich zum klassischen Abgleich, der aufwändige Arbeiten in jeder Wohnung erfordert und nach jeder Sanierungsmaßnahme erneut fällig wird, spart das adaptive Verfahren mit smarten Thermostaten nicht nur Zeit und Geld, sondern auch eine Menge organisatorischen Aufwand. Gerade für Hausverwaltungen bedeutet das: weniger Koordination, weniger Rückfragen, weniger Konfliktpotenzial.
Service im Fokus: KALO übernimmt die Organisation
Mit dem technischen System allein ist es nicht getan. Entscheidend ist, wie viel Aufwand in der Praxis entsteht. Und genau hier setzt der Rundum-Service von KALO an. Von der ersten Beratung über die Kommunikation mit den Bewohner:innen und die Terminvereinbarung für den Einbau bis hin zu den gesetzlich vorgeschriebenen Nachweisen oder die Förderanträge – all das ist im Service enthalten.
Komfort und Einsparung – auch für Bewohner:innen und Eigentümer:innen
Die Umrüstung auf smarte Thermostate bringt nicht nur mehr Energieeffizienz und erfüllt die Anforderungen an den hydraulischen Abgleich. Sie verbessert auch den Wohnkomfort für die Bewohnenden durch Funktionen wie individuelle Heizzeitpläne, automatische Erkennung von offenen Fenstern oder die Messung der Luftfeuchtigkeit.
Für Eigentümer:innen zahlt sich die Maßnahme ebenfalls aus: Der Energieverbrauch sinkt und damit die CO₂-Kosten. Gleichzeitig steigert eine bessere Energieeffizienz den Immobilienwert und erleichtert die künftige Vermietbarkeit.
Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick
Retrofit-fähige Lösung ohne Eingriff in die Heizungsanlage
Förderfähig mit bis zu 15 % Zuschuss (BEG-Förderung)
Rechtssicher (nach GEG § 60b und § 60c), auch als Nachweis der Heizungsprüfung nutzbar
Reduzierter Energieverbrauch und geringere CO₂-Abgabe
Mehr Wohnkomfort durch smarte Funktionen und optionale App-Steuerung
Aktivierbar als Modernisierungsmaßnahme und steuerlich abschreibbar
Fazit: Eine gesetzliche Pflicht, die echten Mehrwert schafft
Mit dem adaptiven hydraulischen Abgleich auf Basis smarter Thermostate lässt sich eine gesetzliche Vorgabe effizient, rechtssicher und – im Vergleich zum hydraulischen Abgleich nach Verfahren B – ohne großen Aufwand umsetzen. Für Hausverwaltungen bedeutet das: weniger Abstimmung, weniger Aufwand, weniger Risiko. Für Eigentümer:innen: geringere Kosten, höhere Effizienz. Und für Bewohnende: mehr Komfort im Alltag.
Darüber hinaus gilt: Smarte Thermostate sind deutlich mehr als nur ein Komfortgewinn. Sie steigern nachweislich die Energieeffizienz und verbessern die Kosten- und CO₂-Bilanz von Bestandswohngebäuden – Aspekte, die bei der Immobilienbewertung immer wichtiger werden.
Sie wollen wissen, ob der adaptive hydraulische Abgleich für Ihre Liegenschaften in Frage kommt? Wir beraten Sie gern